Friesenhäuser können als Fertighaus oder Massivhaus gebaut werden

Friesenhaus bauen wie auf Sylt oder Amrum

Das sehr beliebte nordische Friesenhaus wurde bereits im 17. Jahrhundert gebaut und bot in jener Zeit Landwirten in Schleswig-Holstein ein stabiles Dach über dem Kopf. Die Grundrisse sahen damals die Unterbringung von Mensch und Tier in einem Haus vor. Friesenhäuser waren schon zu jener Zeit eine ausgeklügelte Hausbau-Konstruktion und sollten vor Küstenstürmen und Überschwemmungen schützen. Der mittlere Teil des Friesenhauses war statisch für die Last des Daches ausgelegt. Haben Überschwemmungen die Außenmauern weggespült, so konnten sich die Bewohner meistens auf das Dach retten, was von einem Holzständerwerk robust aufrecht erhalten wurde. Später konnten die Holzständerwerke durch Beton ersetzt werden. Die Ausrichtung der Friesenhäuser legte man so aus, dass der starke Westwind wenig Angriffsfläche hatte.

Friesenhäuser haben einen sehr spitzen Giebel

Friesenhäuser bestechen besonders durch einen spitzen vorgezogenen Zwerchgiebel hervor, auch Friesengiebel genannt. Dieser Giebel steht quer zum Dachfirst. Die Wände eines Friesenhaus wurden ursprünglich aus Lehm oder Holz gebaut, später konnten gebrannte Ziegel verwendet werden. Das Dach wurde mit Reet eingedeckt. Die Dachkonstruktion haben die Bauherren sehr spitz ausgelegt, damit sich kein Regenwasser im Reetdach stauen konnte.

Friesenhaus als Fertighaus oder Massivhaus

Friesenhäuser werden heutzutage als Fertighäuser oder Massivhäuser angeboten. Auf Reetdacheindeckungen wird außerhalb Schleswig-Holsteins heute meistens verzichtet. Bei Fertighaus-Friesenhäusern nutzt man trotzdem die Holzständerbaukonstruktion. Bei Massivhaus-Friesenhäuser kommen Porotonsteine oder Gasbeton (Ytong) zum Einsatz.

Lagerroboter Schakal ab 65 T€

Die Fa. Köttgen aus Rösrath kann mit einer großen Neuerung auftreten, die automatisches Lagern auch im breiten Mittelstand möglich macht.

Der Lagerroboter Schakal ist ein Regalbediengerät, das in verschiedenen Modulen bis zu einem vollautomatischen Regalroboter mit informationstechnischer Anbindung an die übergeordneten Rechnerstrukturen ausgebaut werden kann, der zudem aufgrund einer neu entwickelten Kurvenfahrtechnik mehrere Regalgassen bedienen kann. Der Grundpreis für das Gerät ohne die Zusatzmodule beträgt lediglich 65.000 €, ein sensationeller Einstiegspreis in modernste Lagertechnik.

Für einen Durchbruch sorgt auch, dass der Lagerroboter Schakal nicht mehr auf die klassische Schienenführung angewiesen ist, sondern durch Selbstregulierung und modernste Fahrwerkstechnik auf dem Boden fahren kann. Damit kann ein Lager schneller und kostengünstiger in Betrieb genommen und während des Betriebes komfortabler betreten, gewartet und gereinigt werden.

Die ersten Anlagen wurden an Schroth in Ohrdruf, Rietschle in Schopfheim, IKEA in Erfurt, Zimmermann in Sinsheim und Geck in Lüdenscheid geliefert, nach kurzer Zeit erfolgreich in Betrieb genommen und führten jeweils zu drastischen Kostensenkungen im Logistikbereich.